Miteinander.füreinander.wirksam

miteinander.füreinander.wirksam

Rund 40 interessierte Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung der Gemeinde Gschwandt zur Präsentation der Ergebnisse aus der Online-Befragung sowie den durchgeführten Nachbarschaftsgesprächen. In einem offenen und konstruktiven Austausch wurde gemeinsam darüber nachgedacht, wie die nächsten Schritte aussehen können und welche konkreten Initiativen daraus entstehen könnten.

Mit großem Interesse verfolgten die Anwesenden die Präsentation der Befragungsergebnisse, an der sich insgesamt 325 Personen beteiligt haben. Dabei zeigte sich eine hohe Zufriedenheit der Bevölkerung mit dem Miteinander sowie dem bestehenden Angebot in Gschwandt.

Gleichzeitig wurden konkrete Wünsche für die Weiterentwicklung geäußert: Für junge Menschen stehen unter anderem ein Treffpunkt für Jugendliche, Unterstützungsangebote für Familien sowie Initiativen wie eine „Leihoma“ im Fokus. Für ältere Menschen wurden insbesondere ein Fahrdienst, Hilfe im Umgang mit digitalen Geräten wie Computer, Handy und TV, Begegnungsmöglichkeiten sowie Unterstützung im Alltag als wichtige Bedürfnisse genannt.

In Gschwandt soll ein umfassendes Hilfsnetzwerk aufgebaut werden, das Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen gezielt unterstützt. Gemeinsam mit der Nachbargemeinde St. Konrad ist geplant, eine zentrale Ansprechperson – einen sogenannten „Kümmerer“ – anzustellen. Diese Person soll künftig als erste Anlaufstelle dienen, wenn Bürgerinnen und Bürger Hilfe oder Unterstützung benötigen.

Parallel dazu ist der Aufbau eines Netzwerks aus ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern vorgesehen. Ziel ist es, bestehende Hilfsangebote besser zu bündeln, neue Initiativen zu fördern und die Zusammenarbeit mit den bereits aktiven und engagierten Vereinen weiter zu stärken. Die zahlreichen bestehenden Initiativen leisten bereits jetzt einen wertvollen Beitrag für das Gemeinwesen und sollen in die neue Struktur sinnvoll eingebunden und koordiniert werden.

Mit diesem gemeinsamen Projekt setzen Gschwandt und St. Konrad ein klares Zeichen für Zusammenhalt und gelebte Solidarität. Das geplante Hilfsnetzwerk soll dazu beitragen, Unterstützung niederschwellig zugänglich zu machen und die Lebensqualität für alle Generationen nachhaltig zu verbessern.

Wie geht es weiter? 
Im Mai findet eine Exkursion zu Modellprojekten rund um „Sorgende Gemeinschaften“ in Bayern statt, um neue Ideen und Impulse zu gewinnen und von bestehenden Erfahrungen zu lernen.

Auf dieser Grundlage sollen im Juni im Rahmen einer Projektwerkstatt konkrete Vorhaben entwickelt und auf den Weg gebracht werden. Dazu sind alle Interessierten bereits jetzt herzlich eingeladen, sich aktiv einzubringen. 

Sei dabei – mach mit! 
Miteinander werden wir füreinander wirksam!

04.05.2026